VR Bank Augsburg-Ostallgäu blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück
Die VR Bank Augsburg-Ostallgäu kann auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken und schreibt die positive Entwicklung der vergangenen Jahre weiter fort. Trotz eines weiterhin anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfelds konnte die Genossenschaftsbank ihre Bilanzsumme auf rund 4,5 Milliarden Euro steigern. Auch das betreute Kundenvolumen entwickelte sich positiv und liegt inzwischen bei rund 9,9 Milliarden Euro.
„Viele Menschen wünschen sich aktuell vor allem Verlässlichkeit und Orientierung“, sagt Vorstandssprecher Christoph Huber. „Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit merken wir, wie wichtig persönliche Ansprechpartner und regionale Nähe weiterhin sind.“
Das Kreditgeschäft entwickelte sich ebenfalls positiv. Gleichzeitig blieben die Kundeneinlagen stabil – trotz eines weiterhin intensiven Wettbewerbs im Bankenmarkt.
Im Immobilien- und Baufinanzierungsgeschäft hat sich die Nachfrage im Jahr 2025 wieder spürbar belebt. „Der Markt funktioniert wieder — allerdings deutlich bewusster und selektiver als noch vor einigen Jahren“, sagt Vorstand Moritz Stigler. Neubauvorhaben sind weiterhin rückläufig. Bestandsimmobilien und energetische Sanierungen rücken immer stärker in den Mittelpunkt.
Bei der Geldanlage beobachtet die VR Bank einen anhaltenden Trend zu Wertpapieren. Die in der Niedrigzinsphase gestiegene Nachfrage nach Aktien und Fonds hat sich auch nach der Rückkehr positiver Zinsen fortgesetzt. „Viele Kundinnen und Kunden haben in den vergangenen Jahren gute Erfahrungen mit der Wertpapieranlage gemacht“, so Moritz Stigler.
Mit Blick auf die Unternehmen in der Region beschreibt Moritz Stigler die wirtschaftliche Lage als differenziert. „Viele Unternehmen spüren weiterhin Unsicherheit und Kostendruck. Wir sehen aber auch eine bemerkenswerte Stabilität und Widerstandsfähigkeit des regionalen Mittelstands“.
Ein Schwerpunkt des vergangenen Jahres lag auf der Weiterentwicklung von Beratung und Service. Mit der modernisierten Geschäftsstelle in Stadtbergen, dem Ausbau des KundenDialogCenters und zusätzlichen VideoService-Angeboten setzt die VR Bank verstärkt auf die Verbindung aus persönlicher Beratung und digitaler Erreichbarkeit. Über 4.000 VideoService-Sitzungen und rund 280.000 eingehende Anrufe im KundenServiceCenter zeigen, dass Kundinnen und Kunden zunehmend flexibel selbst entscheiden möchten, wie sie ihre Bank erreichen.
Parallel investierte die Bank weiter in die Modernisierung ihrer Standorte und internen Arbeitswelten. Dazu zählt unter anderem der Umbau des Hauptstandortes in der Augsburger Schießgrabenstraße. Gleichzeitig wurden digitale Prozesse weiterentwickelt und neue Angebote wie die Bezahllösung Wero eingeführt.
Beim Einsatz Künstlicher Intelligenz setzt die VR Bank auf einen verantwortungsvollen Weg. Die Technologie soll Mitarbeitende unterstützen und entlasten. „Wir setzen KI ein, um Menschen zu stärken – nicht um sie zu ersetzen. So gewinnen wir mehr Zeit für das, was unsere Kundinnen und Kunden schätzen: persönliche Beratung und individuelle Begleitung“, betont Christoph Huber.
Personell stellt die VR Bank Augsburg-Ostallgäu die Weichen für die Zukunft. Der stellvertretende Vorstandssprecher Heinrich Stumpf wird zum 1. August 2026 in den Ruhestand treten. Die Verantwortung für das Privatkundengeschäft übernimmt künftig Sonja Hertel, die mit Vorliegen der Zustimmung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) vom Aufsichtsrat als künftiges Mitglied des Vorstandsgremiums bestellt ist. Bereits seit Jahresbeginn gehört sie als Generalbevollmächtigte der Geschäftsleitung an. Die 42-Jährige war vor ihrem Wechsel zur VR Bank als Regionaldirektorin bei der Kreissparkasse Köln tätig.
Ein wichtiger Bestandteil der genossenschaftlichen Ausrichtung bleibt das regionale Engagement. Mehr als 325.000 Euro flossen über Spenden und Crowdfunding-Projekte in die Region. Zusätzlich unterstützte die Bank soziale Einrichtungen und regionale Projekte — unter anderem mit VRmobil-Fahrzeugen für Pflegedienste oder einer Baumpflanzaktion im bankeigenen Wald bei Buchloe.
Im Rahmen der Vertreterversammlung Ende Juni bestätigten die Vertreterinnen und Vertreter den erfolgreichen Kurs der VR Bank. Sie beschlossen erneut die Ausschüttung einer Dividende von 3,0 Prozent und entlasteten Vorstand und Aufsichtsrat einstimmig. Die breite Zustimmung des höchsten Gremiums der Genossenschaft unterstrich einmal mehr das Vertrauen in die strategische Ausrichtung der Bank.