Investieren mit Herz: Wir vereinen finanzielle Rendite mit sozialem Engagement
Erneut hat das karitative Private-Label-Zertifikat, das wir gemeinsam mit der DZ Bank Ende 2025 aufgelegt haben, für große Nachfrage bei unseren Kundinnen und Kunden gesorgt. Innerhalb weniger Tage wurde die Zeichnungssumme von rund 3 Millionen Euro erreicht und hat für strahlende Gesichter und große Dankbarkeit bei zwei Lebenshilfe-Ortsvereinen gesorgt.
So funktioniert das karitative Zertifikat
Seit dem Jahr 2023 legen wir zusammen mit der DZ Bank jährlich ein karitatives Private-Label-Zertifikat auf. Das bisherige Gesamtvolumen dieses Zertifikats wurde im dritten Jahr aufgrund der großen Nachfrage von zunächst 1 Million Euro auf 3 Millionen Euro angehoben. Das Besondere an diesem Zertifikat: Pro 1.000 Euro, die Anlegerinnen und Anleger in das Zertifikat investieren, kommen 5 Euro gemeinnützigen Einrichtungen in unserem Geschäftsgebiet zugute. Dabei verzichten die Banken auf einen Teil ihrer Vertriebsprovision. Bei der Neuauflage des Zertifikats wurden diesmal die Lebenshilfen Augsburg und Ostallgäu-Kaufbeuren ausgewählt, die sich nun über eine Gesamtunterstützung von 14.900 Euro freuen können.
Genossenschaftlich gedacht und gehandelt
Moritz Stigler, Vorstand unserer Bank, freut sich über die große Resonanz, die das karitative Zertifikat ausgelöst hat: „Ich bin begeistert vom großen Erfolg der Aktion. Investieren und dabei auch an andere denken, ist durch und durch genossenschaftlich,“ so Stigler. Sein Vorstandskollege Heinrich Stumpf fügt hinzu: „Wir beobachten bei unseren Kundinnen und Kunden ein ausgeprägtes Interesse an dieser Anlagemöglichkeit. Es ist schön zu sehen, dass damit erneut ein gemeinsamer Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserer Region geleistet werden konnte.“
Da die Lebenshilfe-Ortsvereine seit vielen Jahren wichtige Hilfsangebote für Menschen mit Behinderung und ihre Familien bereitstellen und damit einen wesentlichen Beitrag zur sozialen Infrastruktur in der Region leisten, war die Entscheidung schnell gefallen, die Fördersumme zu gleichen Teilen an beide Organisationen aufzuteilen.
Unterstützung, die unmittelbar ankommt
Für welche Projekte die Lebenshilfen die Beiträge aus dem karitativen Zertifikat einsetzen, steht bereits fest. „Mit einem neuen Kinderhaus soll im September 2026 auf dem Mehrgenerationencampus Kleeblatt im Kaufbeurer Ortsteil Neugablonz ein Ort entstehen, an dem Kinder mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam aufwachsen können. Die Unterstützung hilft uns konkret dabei, Räume, Materialien und Strukturen zu gestalten, in denen Vielfalt gelebt und Teilhabe möglich wird. Dafür danke ich Ihnen von Herzen“, so Klaus Prestele, Geschäftsführer der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren.
Auch Florian Vogg, Vorstand der Lebenshilfe Augsburg, bedankte sich herzlich für die Unterstützung und betonte: „Förderungen wie diese helfen uns dabei, bewährte Angebote abzusichern und dort weiterzuentwickeln, wo zusätzliche Spielräume notwendig sind. Sie ergänzen die öffentliche Finanzierung sinnvoll und ermöglichen es uns, weiterhin passgenau auf die Bedürfnisse der Menschen einzugehen, die wir begleiten. Die Brunnenschule Königsbrunn – ein privates Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung – profitiert unmittelbar davon.“
Gemeinsames Engagement mit Wirkung
Die Aktion verdeutlicht, wie durch partnerschaftliches Engagement von Wirtschaft, Kundschaft und sozialen Organisationen Verantwortung geteilt und soziale Teilhabe vor Ort nachhaltig gestärkt werden kann. So flossen in den Vorjahren die Förderbeiträge des Zertifikats an die DLRG im Bezirk Schwaben sowie an die Tafeln in Aichach und in Füssen.
Bild links: Scheckübergabe an die Lebenshilfe Augsburg e.V.
(v. l.) Dirk Grensemann (Bereichsleiter Privatkunden VR Bank), Florian Vogg (Vorstand Lebenshilfe Augsburg), Heinrich Stumpf (stellv. Vorstandssprecher VR Bank)
Bild rechts: Scheckübergabe an die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V.
(v. l.) Moritz Stigler (Vorstandsmitglied VR Bank), Klaus Prestele (Geschäftsführer Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren), Martin Snatschke (Vermögensbetreuer Privatkunden VR Bank) und Markus Mayer (DZ Bank)